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Die Sitzmöbel dieser Reihe bilden eine besondere Kollektion, die ergänzt werden kann durch Einbauten nach Maß. Dazu Leo Zogmayr:
„Ich sehe im Sitzmöbel ein bedeutsames, im allgemeinen unterschätztes „liturgisches Gerät“. Es ist räumliche Negativform und bildhafter Platzhalter für den Menschen. Der Stuhl definiert nicht unwesentlich unsere Sitzhaltung. Gerade im Kultraum steht er für die Entsprechung von äußerer und innerer Haltung. Ich habe jeweils ortsspezifische Stühle entworfen. Formal stellen sie eher konstruktiv-skulpturale Elemente in formalem Einklang mit der Gestaltung des Raumes dar, als dass sie den Prinzipien des Möbeldesigners folgen. Aus ergonomischer Sicht unterstützen die Stühle aufrechtes Sitzen. Im Falle des Brüsseler Projektes gibt ein hochgezogener Bügel der Balance des Oberkörpers Halt. Die Stühle können mittels Verbindungselementen, die gleichzeitig als Ablagen dienen, zu Gruppen oder Reihen gefügt werden. Mit einem Handgriff lässt sich die Verklammerung lösen, sodaß die Sitzordnung ohne größeren Aufwand verändert werden kann. Im Verband bilden die Stühle ein leichtes, transparentes Geflecht, das heißt, es entstehen keine massigen Blöcke, die den Raum dominieren. Der Boden als konstitutives Element der Architektur bleibt sichtbar und spürbar.“